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SERA WISSEN: Drei Tipps zum Umgang mit Traumata und ihren Folgen bei Klienten

Welche Folgen Traumatas nach sich ziehen ist individuell und kann nicht pauschal angenommen werden.

Das Thema ‚Traumatisierung’ ist erfreulicherweise in der Sozialen Arbeit in den letzten Jahren immer stärker ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung gerückt, doch nach wie vor stoßen Fachkräfte aus der Sozialarbeit und Pädagogik im Umgang mit traumatisierten Menschen an ihre Grenzen. Welche Folgen Traumatas nach sich ziehen ist individuell und kann nicht pauschal angenommen werden.

Wir geben Ihnen nachfolgend drei Tipps zum Umgang mit Traumata und ihren Folgen bei Klienten:
 

  • Achtsamkeit für den sensiblen Bereich ist wichtig

    – Jeder braucht seine Zeit sich zu öffnen und Vertrauen zu entwickeln
     
  • Keine Stigmatisierung

    – Jeder geht individuell mit Belastungen um und Verallgemeinerungen dürfen keinen Platz haben
     
  • Eröffnung von neuen Perspektiven

    – die bestehenden Ressourcen sollten aktiviert werden und neue hinzugewonnen, damit sich eine Stärkung entwickeln kann


Sie finden sich in dieser Thematik wieder und wünschen sich zudem wertvolle Erkenntnisse zur Selbstfürsorge?
Unsere SERA Dozentin Anna Ihl  bietet Ihnen hierzu ein interessantes Online-Seminar an:


Traumata und ihre möglichen Spätfolgen

Online-Seminar am 26. März | Von 9 Uhr bis 17 Uhr | Preis: € 180.- zzgl. MwSt.


Inhalte

In der praktischen Arbeit mit Adressaten machen Sozialarbeiter*innen vor allem im Kontext von Verweigerung oder Stagnation der Hilfe die Erfahrung, dass Menschen von Traumatisierungen betroffen sind. Viele Menschen, deren Hilfe nicht mehr bewilligt wird, weil diese nicht kooperieren, sind eigentlich von Traumata betroffen, welche ein ganz bestimmtes Vorgehen in Hilfebeziehung und Intervention von sozialer Hilfe benötigen. Wie kann das Vorliegen eines Traumas von genereller Kooperationsunfähigkeit oder mangelnden Kooperationswillen unterschieden werden? Wie können Sozialarbeiter*innen mit traumatisierten Adressaten so umgehen, dass soziale Hilfe gelingen kann? Welche Besonderheiten gilt es zu beachten, um z.B. eine Retraumatisierung zu verhindern?

Als Teilnehmer*innen lernen Sie in diesem Online-Seminar diagnostische Kriterien nach ICD 10 kennen, um das mögliche Vorliegen eines Traumas erkennen zu können. Sie lernen mögliche Behandlungswege kennen, um Hilfe passend an Adressaten mit Traumatisierungen vermitteln zu können und aus den Interventionen zur Behandlung, Richtlinien zum Umgang mit traumatisierten Menschen in der sozialen Hilfe ableiten zu können. Letztlich bietet das Seminar eine systemische Perspektive für die Arbeit mit traumatisierten Adressaten an.


Die konkreten Inhalte sind:
  • Diagnostische Kriterien ICF / ICD-10
  • Wirkungen von unverarbeiteten, länger zurückliegenden Traumata
  • Vorstellung möglicher Behandlungsansätze
  • Systemische Traumadynamiken
  • Neutralität des Beraters in der Begleitung
     
Buchung Sie Ihren Teilnehmerplatz:

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Es stehen folgende/weitere Termine zur Auswahl:

Am 03. September   |   Von 9 Uhr bis 17 Uhr | ONLINE BUCHEN
Am 03. Dezember    |   Von 9 Uhr bis 17 Uhr | ONLINE BUCHEN

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